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Irisdiagnose (Augendiagnose)
Die traditionelle Heilpraktikermethode schlechthin: Das Auge eröffnet dem
Kenner wesentlichen Einblick in die Konstitution. Viele Krankheiten und
Krankheitsneigungen sind sichtbar. Gerade für die effiziente Behandlung
der sogenannten Chronischen Krankheiten ist der gekonnte Blick ins Auge
unverzichtbar. Die Untersuchung ist gründlich, schnell, aussagekräftig,
reproduzierbar, nicht-invasiv, ohne Risiko und belästigt den Untersuchten
nicht. Außer, daß für die Erlernung der Methode viel Fleiß und
medizinisches Wissen nötig ist, gibt es keinen schlüssigen Grund, warum
auf diese tragfähige Untersuchung verzichtet werden sollte! Ein
Heilpraktiker mit dem Anspruch, gut ausgebildet zu sein, muß die
Irisdiagnose beherrschen. Sie gehört für einen soliden Heilpraktiker zum
Standardrepertoire. Klinische
Untersuchung
Trotz aller Kunstfertigkeit und
Erfahrung eines guten Heilpraktikers in der Erkennung von Krankheiten und
ihren Zusammenhängen ist und bleibt die körperliche Untersuchung ein "Muß". Sie erstreckt
sich auf Inspektion, Abhören, Abtasten, Messen und Testen des gesamten
Körpers und dauert etwa eine halbe Stunde. Enthalten ist die
Blutdruckmessung, Überprüfung von Herz, Lunge, Nieren, Leber, Galle,
Magen, Darm, Milz, Unterbauch, Lymphsystem, Atemwegen, Muskulatur,
Vegetativem System, Haut und Haar, Mund und Zähnen, Gelenken,
Muskelkraft, Koordination, Stoffwechsel, Sinnesorganen, Muskelreflexen,
Rücken, Wirbelsäule und Nervensystem. Neurologische
Untersuchung
Sie ist Teil der oben angesprochenen Klinischen Untersuchung. Anamnese
Das Patientengespräch klärt die momentanen Beschwerden, Vorerkrankungen,
Medikamente, Krankheitsneigungen der Vorfahren beziehungsweise der
Blutsverwandten, Nahrungs- und Genußmittelneigungen, Gewohnheiten,
Lebensumstände, Mentalität und Psyche. Laboruntersuchung
Chemische Untersuchungen werden typischerweise bei dem Hausarzt
durchgeführt. Schnelle Klärungen in der Naturheilpraxis werden
gelegentlich durch mikroskopische Untersuchung (Harnsediment) und auch mit
Teststreifen durchgeführt, zum Beispiel Blutzucker oder Blut im Harn. Es
gibt aber für bestimmte naturheilkundliche Fragestellungen auch typische
Heilpraktikermethoden, um im Einzelfall aus den Körperflüssigkeiten
Erkenntnisse für die Behandlung zu gewinnen. Dazu gehört der
Spenglersan-Test, verschiedene Färbe- und Mikroskopierverfahren und
beispielsweise die Harnschichtungsreaktion. Antlitzdiagnose
Neben vielen Zeichen an Händen, Augen, Zunge und Ohren zeigt auch das
Gesicht in Form, Zügen und Farbe typische Merkmale, an denen der geübte
und erfahrene Heilpraktiker bereits vor der eigentlichen Untersuchung eine
Vielzahl von Krankheiten erkennt. Spezielle
Untersuchungen
Ob Akupunktur, Manuelle Therapie oder Energetische Behandlungsverfahren -
es sind entsprechende speziellen Untersuchungen erforderlich, wie
beispielsweise chinesische Pulsdiagnose. |