Naturheilpraxis
Marius Kersten
Heilpraktiker

 

Untersuchungsverfahren

Irisdiagnose (Augendiagnose)
Die traditionelle Heilpraktikermethode schlechthin: Das Auge eröffnet dem Kenner wesentlichen Einblick in die Konstitution. Viele Krankheiten und Krankheitsneigungen sind sichtbar. Gerade für die effiziente Behandlung der sogenannten Chronischen Krankheiten ist der gekonnte Blick ins Auge unverzichtbar. Die Untersuchung ist gründlich, schnell, aussagekräftig, reproduzierbar, nicht-invasiv, ohne Risiko und belästigt den Untersuchten nicht. Außer, daß für die Erlernung der Methode viel Fleiß und medizinisches Wissen nötig ist, gibt es keinen schlüssigen Grund, warum auf diese tragfähige Untersuchung verzichtet werden sollte! Ein Heilpraktiker mit dem Anspruch, gut ausgebildet zu sein, muß die Irisdiagnose beherrschen. Sie gehört für einen soliden Heilpraktiker zum Standardrepertoire.

Klinische Untersuchung
Trotz aller Kunstfertigkeit und Erfahrung eines guten Heilpraktikers in der Erkennung von Krankheiten und ihren Zusammenhängen ist und bleibt die körperliche Untersuchung ein "Muß". Sie erstreckt sich auf Inspektion, Abhören, Abtasten, Messen und Testen des gesamten Körpers und dauert etwa eine halbe Stunde. Enthalten ist die Blutdruckmessung, Überprüfung von Herz, Lunge, Nieren, Leber, Galle, Magen, Darm, Milz, Unterbauch, Lymphsystem, Atemwegen, Muskulatur, Vegetativem System, Haut und Haar, Mund und Zähnen, Gelenken, Muskelkraft, Koordination, Stoffwechsel, Sinnesorganen, Muskelreflexen, Rücken, Wirbelsäule und Nervensystem.

Neurologische Untersuchung
Sie ist Teil der oben angesprochenen Klinischen Untersuchung.

Anamnese
Das Patientengespräch klärt die momentanen Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamente, Krankheitsneigungen der Vorfahren beziehungsweise der Blutsverwandten, Nahrungs- und Genußmittelneigungen, Gewohnheiten, Lebensumstände, Mentalität und Psyche.

Laboruntersuchung
Chemische Untersuchungen werden typischerweise bei dem Hausarzt durchgeführt. Schnelle Klärungen in der Naturheilpraxis werden  gelegentlich durch mikroskopische Untersuchung (Harnsediment) und auch mit Teststreifen durchgeführt, zum Beispiel Blutzucker oder Blut im Harn. Es gibt aber für bestimmte naturheilkundliche Fragestellungen auch typische Heilpraktikermethoden, um im Einzelfall aus den Körperflüssigkeiten Erkenntnisse für die Behandlung zu gewinnen. Dazu gehört der Spenglersan-Test, verschiedene Färbe- und Mikroskopierverfahren und beispielsweise die Harnschichtungsreaktion.

Antlitzdiagnose
Neben vielen Zeichen an Händen, Augen, Zunge und Ohren zeigt auch das Gesicht in Form, Zügen und Farbe typische Merkmale, an denen der geübte und erfahrene Heilpraktiker bereits vor der eigentlichen Untersuchung eine Vielzahl von Krankheiten erkennt.

Spezielle Untersuchungen
Ob Akupunktur, Manuelle Therapie oder Energetische Behandlungsverfahren - es sind entsprechende speziellen Untersuchungen erforderlich, wie beispielsweise chinesische Pulsdiagnose.